Puntarenas, Costa Rica - Polarsteps

Mein letzter Tag am Meer... heute Freitag war mein letzter Tag in Snata Teresa und damit auch der letzte am Patzifik. Noch einmal die Hitze und den Sand, das Salz und die Sonne geniessen. Eigentlich wäre heute mein Workshop um 9:30 hat sich natürlich wieder geändert und auf 15:00 verschoben. Vorneweg, er war etwas unnötig und deswegen auch nicht unbedingt der Rede wert. Auf jedenfall genoss ich noch einmal das Morgenbufft und schlürfte zusammen mit Ricardo den Kaffee. Heute war das Treffen mit Geronimo angesagt. Ihn kenne ich aus der Schweiz und da wir heraus gefunden haben, dass wir zur selben Zeit in Costa Rica sind, haben wir uns beschlossen uns zu treffen. Eigentlich war es bereits vor zwei Monaten geplant gewesen, er ist jedoch etwas länger in Nicaragua geblieben etwas glücklich und eher spontan haben wir es doch noch geschafft uns zu sehen. Wir verbrachten den Nachmittag am Strand und erzählten uns gegenseitig von unseren Erlebnissen und Plänen. Da er und seine Freundin jedoch vor Sonnenuntergang los wollten, verabschiedeten wir uns bereits um 16:00 voneinander. Danach ging es ein letztes Mal zum Banana Beach um noch einmal den Zauber eines Sonnenuntergangs zu sehen. Ich habe mit Nikolas abgemacht und da ich etwas früher beim Banana Beach war, setzte ich mich alleine auf einer der riesen Liegestühle. Ich sah wie drei Jungs am Strand Fussball spielten und da ich nichts besseres zu tun hatte, stand ich auf und fragte sie ob ich mitspielen dürfte, da alle einverstanden waren, gab es ein Sunsetsoccer, bei kurze Zeit später auch Nikolas mitspielte. Sekunden vor dem Eintauch der orangen Kugel in das wildglänzende Wasser beendeten wir das Spiel. Ein letztes mal kühlte ich mich im Pazifik ab, bevor ich dann die allerletzte Sekunde auf dem Liegestuhl lag und die Sonne beobachtete, wie si im Pazifik versank. Nach dem wir noch etwas über Politik geplaudert haben, ging es der Strasse entlang zurück zum Hostel. Santa Teresa ist unglaublich krass staubig. Eigentlich ist die Ortschaft nur ein lange Strasse mit kaffes und restaurants. Da die Strasse im Prinzip nur aus Erde besteht, hat jeder Einwohner hier immer ein Tuch vor dem Mund, weil der Staub, der von den Autos und Quats aufgewirbelt wird gefühlt eine höhere Konzentration haben als Sauerstoff. Auch die Pflanzen sind, nicht wie bei uns vom Schnee weiss, sondern vom Staub, braun gepudert. Meine Lunge und die Schleimhäute sind auch etwas braun gepudert, was an meinem Schnupfen und dem Hustenanfall am Abend erkennbar gemacht wurde. Um den Hunger zu stillen ging es dieses Mal zum Asiaten. Zusammen mit Ricardo, Nikolas und einer Kanadierin deren Name ich leider nicht mehr weiss. Danach gab es noch eine Party Shithead und dann ab ins Bett.
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