1. Pura Vida Costa Rica 🇨🇷
  2. Into the Wild

Bastimentos, Panama - Polarsteps

Ab und an, wenn der Abdruck im Liegestuhl zu tief wurde oder die Hängematte sich ausgegangen hatte, haben wir uns ein wenig auf Entdeckungstour gemacht 🧭 Denn wenn man tief im Dschungel auf einer Insel wohnt, kann man nicht nur den Strand sondern auch die Vielfalt an Lebewesen bestaunen. So haben wir sowohl in der Lodge selber, als auch bei dem ein oder anderen Strandspaziergang zu einsamen Stränden so einiges sehen können 👀 Angefangen hat alles mit den roten Fröschen 🐸 Irgendwo muss der Name unseres Strandes „Red Frog Beach“ ja auch herkommen, außer dass es marketingtechnisch Touristen anlocken könnte. Erst dachten wir, dass sind große Kröten, die man hier finden kann. Aber in Wirklichkeit sind es 1-3 Zentimeter große Minifrösche, die knallrot oder orange im Laub versteckt deren Laute fabrizieren. Und so klein die Dinger sind, umso lauter ihr quaken. Franzis Hobby von nun an: Jeden morgen zu versuchen die Speicherkarte der Kamera voll zu bekommen und die Frösche eine halbe Stunde lang zu fotografieren 📷 Affen haben wir hier sehr oft gehört, aber nur selten haben wir sie zu Gesicht geschweige denn dann vor die Kamera bekommen. Viel fotogener waren dafür die Schmetterlinge, die sich in ihrer Pracht gerne von Franzi immer und immer wieder fotografieren ließen 🦋Und was Maxi währenddessen machte? Er wartete 😃 Doch nicht nur diese Tiere wollten von uns betrachtet werden. So sahen wir immer wieder Raubvögel, Kolibris und eine Menge weitere bunte Vögel, die meistens aber zu schnell für die Kameralinse waren 🐦‍⬛ Für die Töne des Dschungels solltet ihr die Videos am besten mit Ton anhören. Nicht zu vergessen sind die zahlreichen Hunde und Krebse, die sich auch zu uns in den Schatten gesellten oder in ihren Sandhöhlen schnell verschwanden. Die Fleißigsten im Dschungel waren regelrecht die Ameisen, die ganze Bäume auseinander nahmen und anschließend durch den halben Dschungel getragen haben. Doch wenn uns jemand fragt, was uns auf der Reise am Meisten stört, dann sind das mit Abstaaaaaaaaaand Moskitos 🦟 Diese Dinger kennen kein Erbarmen, interessieren sich überhaupt nicht für unseren Moskito-Schutz und saugen uns weiterhin aus wie Vampire. Aber was soll man sagen, so süß wie wir beide sind… ihr wisst schon 😉 doch wenn dann ein kleines magisches Erlebnis folgt, wie die Sichtung eines leuchtenden Glühwürmchens in der Nacht, vergisst man auch das kurzerhand wieder 💡 Und dann folgte unser persönliches Highlight des Panama Abenteuers. Wir haben Priscilla kennengelernt (für alle die nicht wissen wer Priscilla ist: sie ist eine Faultier-Dame aus dem Animationsfilm Zoomania 😉). Und zwar war sie zum anfassen nah, befand sich nur 1 Meter weit weg von uns im Baum als Franzi sie spottete 🦥 Und das an einem verlassenen Strand weit weit weg von jeglichen Touris (aber Achtung: man darf die Tiere in keinem Fall berühren, da sie sonst vor Schreck einen Herzinfakt bekommen). Das Besondere an unserem Erlebnis war, dass sich Priscilla anscheinend so wohlfühlte, dass sie mit uns Mittagessen wollte während sie uns immer wieder in die Augen sah. Auf dem Programm stand Blätter, sau lecker oder? 🌿 Und nach dem Schlemmen ging’s dann auf die Suche nach einem passenden Platz für die Putz- und Kratzroutine mit anschließendem Mittagsschlaf. So musste sie sich ausgiebig kratzen, bevor man dann in Seelenruhe wieder pennen kann. Und wie es plötzlich gejuckt hat. Und zwar überall! Da kann man sich locker ne Weile für kratzen. Insgesamt ein wundervolles Mittagsritual, dem wir eine ganze Stunde lang beiwohnen durften. Das ganze braucht eben seine Zeit! Als sich Priscilla dann schlussendlich wieder „schlafen hängte“ verabschiedeten wir uns mit leichten Tränen in den Augen und bedankten uns für dieses hautnahe Erlebnis des Naturwunders: das Faultier wie es schläft, sich bewegt, kratzt und isst 🦥 definitiv ein Dasein, dass wir weiterhin auf der Reise mitnehmen 😉

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