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Pura Vida Costa Rica 🇨🇷
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Quepos | Manuel Antonio
Quepos, Costa Rica - Polarsteps
Nach Erlebnissen wie das mit’m Tauchen haben wir immer mindestens einen oder zwei Pausetage, damit wir die Eindrücke sacken lassen und verarbeiten können 😴 Wir schlafen aus, machen Erledigungen wie Einkäufe, kochen, beantworten E-Mails, recherchieren wiedermal über weitere Ziele, setzen uns mit neuen Möglichkeiten wie Volunteering auseinander und treffen hier und da vielleicht sogar eine Entscheidung. Da gibt’s dann auch wiedermal kaum Bilder zu und so vergehen 2 Tage wie im Flug. Vor allem wenn dann der Wasserfall-Regen einsetzt, gibt’s eh nicht viel zu sehen 💦
Bevor es nach San José geht und wir in den Flieger steigen, machen wir noch einen kurzen Zwischenstopp in Manuel Antonio 🚏 Von Uvita aus ging’s dann voll beladen mit Rucksäcken wieder per Bus nach Manuel Antonio. Das heißt auch immer erstmal wieder zu den Bushaltestellen kommen, die meistens etwas weiter weg sind. Und bei den steinigen Straßen hier ist das laufen mit schwerem Rucksack herausfordernd und unser erster kleiner Unfall ereignete sich - Franzi stürzte mit samt Rucksack auf dem Rücken 😱 Doch zum Glück ist sie mit ein Paar Schirfwunden und einem Schrecken davon gekommen. Netterweise haben auch zahlreiche Autos angehalten und boten ihre Hilfe an, sodass wir in voller Montur von einer kanadischen Familie zur Bushaltestelle gefahren wurden. Merci! Mit dem Schrecken im Nacken war die Busfahrt nicht sonderlich angenehm und zog sich wie ein Kaugummi vorbei an Hunderttausend Palmöl-Palmen. Angekommen im Hostel hies es dann wiedermal: Pause und Ruhe. Und so sah am nächsten Morgen dann alles schon wieder besser aus! 💪🏼
Eigentlich ist dieses teure Nobel-Pflaster Manuel Antonio bekannt für seinen Nationalpark. Doch die Eintrittspreise waren uns zu hoch und wir entschieden uns stattdessen für einen Strandbesuch. Da Manuel Antonio an einer hügeligen Küste liegt, mussten wir uns den Weg zum Strand durch einen kleinen Dschungel kämpfen 🏝️ Das war eine coole kleine Wanderung zu einem (fast) menschenleeren Strand. Wir haben uns den Abschnitt nur mit ein paar Einheimischen teilen müssen. Ein herrlicher Anblick, der mit einem Besuch im Badewannen-warmen Wasser gekrönt wurde 🛁 Zwar keine Abkühlung, aber trotzdem wunderbar! Doch auch Maxi musste sich hier anscheinend verletzen: hat einen Stein im Wasser übersehen und sich die Zehen aufgeschlitzt. Wir sind wohl beide etwas im Stress was unser nächste Ziel angeht, weil wir unseren Träumen hinterher jagen 💫✨
Trotzdem sind wir dann noch etwas den Coast-Line-Trail weitergelaufen und haben uns letztenendes verlaufen 🫠 Maxi mag es zwar hier nicht hinschreiben, aber auch ihm passiert sowas mal. So wateten wir durch Sumpf, Gestrüpp und Stein, während das Nachmittagsgewitter immer lauter wurde ⛈️ Super Aussichten, in die wir uns da manövriert haben. Uns ist klar, dass wir eigentlich schon nach dem 1. Strand mit unseren Blessuren wieder heimkehren hätten sollen. Aber manchmal ist der innere Drang mit „wenn wir schonmal hier sind“ und „und wir haben doch jetzt schon so viel Pause gegeben“ größer 🤷
Nach einer halben Ewigkeit später erreichten wir wieder die Zivilisation. Es hätte nur die Machete wie bei Indiana Jones gefehlt und wir wären groß rausgekommen. In der Zivilisation nahmen wir den 1. Bus zurück und verbuchten das mal wieder als Übung und Erfahrung 💪🏼
Jetzt sind’s auch nichtmal mehr 2 Tage, dann sind wir schon wieder im nächsten Land. Unsere Vorfreude steigt! 😍
Country Guides:
Costa Rica