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Frank Trojahn
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Panamericana 2024/2025
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Cusco (3.450m)
Distrito de Cusco, Peru - Polarsteps
Wir kommen nach weiteren 200 bergigen Kilometern in Cusco an, der Hauptstadt der peruanischen Anden und des vorkolonialen Inkareiches. "Qusqu" bedeutet auf Quechua, der bis heute gesprochenen Sprache der Inka, "Nabel der Welt". Der Sage nach gründete der erste Inka Manco Cápac, der Sohn der Sonne, die Stadt im 11. Jahrhundert. 1532 nahm Francisco Pizarro die Stadt nach einer blutigen Schlacht ein und kolonialisierte diese. Es wurden zahlreiche katholische Kirchen auf den Grundmauern (und mit dem Steinmaterial) der Inka-Tempel gebaut.
Das historische Zentrum rund um den Plaza de Armas ist sehenswert. Wir besichtigen die Kathedralen, das alte Stadttor und den 12-eckigen Stein der Inkas. Die Steinmetzkunst der Inka, tonnenschwere Steine millimetergenau zu bearbeiten und daraus ein verzahntes Mauerwerk zu bauen, ist legendär. Der Steinverbund ist so perfekt, dass man ungläubig vor diesen Mauern steht. Waren da nicht vielleicht doch Außerirdische 👽 mit Laserwerkzeugen im Spiel?
Nach einem Tee aus Coca-Blättern, der wirklich gut gegen die Höhe hilft, unternehmen wir eine Tour zu den Ruinen der Inka-Festung Saqsaywaman (Merkname für Touries "Sexy Woman") und wohnen einer traditionellen Cocoblätter-Zeremonie bei. Wir werden von dem Inka Schamanen dabei von allen bösen Geistern befreit. Außerdem wünscht uns der Schamane "Tupananchikkama!" (Gute Reise) - dann kann ja nichts mehr schiefgehen.
Schließlich fahren wir noch zur Statue "Jesús blanco", von wo man eine spektakulären Aussicht auf die gesamte Stadt hat.
Country Guides:
Peru