1. Freie Waldorfschule Auf der Alb
  2. Bergwelt im Wandel: Exkursion A: Maloja + Fornotal
  3. A2b: Was die unscheinbaren Andalusitkristalle verraten

Maloja District, Switzerland - Polarsteps

Sobald der Weg ca. 300m nach der Cavolocalm in eine Art "hohle Felsgasse" tritt, befinden sich in Marschrichtung rechterhand in dem Felsen schwärzliche Kristalle unter der Wurzel einer Fichte in ca. 3m Höhe. Das gräulich-bräunlich geschieferte Andalusitschiefergestein weist eine deutliche Schieferungsrichtung auf. In dem Gestein findet man schwärzliche Minerale; man nennt sie Andalusite. Sie sind kreuz und quer zur Schieferungsrichtung gewachsen. Normalerweise sind metamorphe Minerale in die Schieferungsrichtung eingeregelt. Da das hier nicht so ist, kann man schließen, dass hier nur die Hitze eines in der Nähe eindringenden Magmas eine Mineralneubildung in dem schon bestehenden Metamorphgestein bewirkt hat. Man spricht von einer Kontaktmetamorphose (Gesteinsumwandlung im Kontaktfeld zu einem heißen Magma, die in der Nähe während der Alpenbildung eingedrungen sein muss).

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