1. Europa Teil 3
  2. Castello Di Serravalle

Castello Di Serravalle, Italy - Polarsteps

Toskana wir kommen Die Nacht auf dem Campingplatz war ruhig, Flips hat uns gegen drei Uhr mal geweckt, ansonsten war Alles still. Nach dem Frühstück lassen wir nochmal das SUP zu Wasser, dann räumen wir auf und fahren weiter. Zunächst in Richtung Verona, hier gibt es ein großes Einkaufszentrum. Wir können wegen einer Höhenbegrenzung nur auf der anderen Straßenseite in einem Gewerbegebiet parken. Wir sind uns nicht sicher, ob wir Frido hier allein lassen können, also bleibe ich am Bus. Fini ist eine Stunde unterwegs, bringt Gaskartuschen für unseren Kocher, eine neue Bialetti für Kaffee und eine halbe Pizza von einem Supermarktbäcker mit. Es gibt auch eine Wind-Filiale im EKZ, das ist ein italienischer Mobilfunkanbieter. Fini wird mit den Angeboten aber nicht wirklich warm, also warten wir damit nochmal. Weiter geht es auf der A22 nach Süden, die Straße entspricht hier der E45. Also der europäischen Fernstraße, die wir auch in Schweden schon von Östersund bis Jokkmokk und weiter nach Karesuando, an der Grenze zu Finnland, in weiten Teilen gefahren sind. Wir über queren den Po, folgen der Straße bis kurz vor Modena, wechseln dann auf die A1 in Richtung Osten und erreichen über Bazzano und Savignano sul Panaro einen unscheinbaren Aussichtspunkt mit toller Fernsicht über die Hügel ringsherum. Die Sonne ist bereits untergegangen und bis ich uns etwas gekocht habe ist es stockdunkel. In den Hängen leuchten überall Lichter von kleinen Dörfern und einsamen Höfen auf, der östliche Horizont ist stark erhellt, das müssen die Lichter von Bologna sein. Gelegentlich fährt ein Auto vorbei, anstonsten ist hier absolute Stille. Ein Vorgeschmack auf die Toskana, die sich westlich und südlich von uns erstreckt. Gefahren ___.___.180 km + Übertrag ___.___.666 km = Total ___.___.846 km Wir essen Fusilli mit Grillgemüsepfanne und trinken nochmal Rosé-Wein aus Bardolino dazu. Gerade hat noch ein altes Fiat-Wohnmobil neben uns geparkt. Über den Hügeln im Südwesten geht gerade eine sehr schmale Mondsichel unter. Wir machen uns noch ein wenig an die Routenplanung für die nächsten Tage und sagen schonmal gute Nacht. P.s.: Nach Karesuando sind es von unserem aktuellen Stellplatz 3.467 km. Mitten in der Nacht fährt noch ein Sharan oder Galaxy oder sowas vor und parkt direkt hinter uns. Wir spitzen kurz die Ohren, aber von uns will niemand was wissen. Am nächsten Morgen, die Uhr ist inzwischen auf Normalzeit gestellt, sehe ich bei meiner Runde mit Flips, dass es Holländer sind, die hier auch übernachtet haben. Die Sonne steht hoch am Himmel und es scheint ein wunderschöner Tag zu werden.

Country Guides:

Italy