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Igoumenitsa Municipality, Greece - Polarsteps

Hellas! Nach einer halben Stunde Fahrt erreichen wir das Hafengelände von Brindisi. Ein Einweiser schickt uns zunächst zum Terminal, hier melden wir uns an. Die Frau hinter der Scheibe überprüft kurz die Nummer auf unserem Online-Ticket und drückt uns dann vier Karten in die Hand. Eine für Frido, eine für Flips und je eine für uns. Dann geht es in Richtung Anlegestelle, hier werden unsere Personalausweise kontrolliert und kurz darauf geht es auch schon auf die "Igoumenitsa", so heißt die Fähre, die wir nehmen. Im Bauch des Schiffes erinnert Alles ehr an ein Parkhaus und wir werden auch über Rampen und Kehren gelotst, bis wir schließlich irgendwo auf Deck 5 stehen bleiben können. Wir schnappen unsere Rucksäcke mit den wichtigsten Dokumenten und unsere Provianttasche und dann quetschen wir uns zwischen LKWs und der Bordwand in Richtung Dreppenaufgang. Es sind überwiegend Fernfahrer an Bord, die Laster haben bulgarische, rumänische, türkische und andere, osteuropäische Kennzeichen. Wir finden nach einiger Zeit ein ruhiges Plätzchen auf dem Außendeck in der Sonne. Wegen Flips, oder dass er einen Maulkorb zu tragen hat, sagt vom Bord-Personal niemand etwas zu uns. Der Nachmittag vergeht zügig. Wir genießen die Sonne und die Aussicht über's das Adriatische Meer. Im Bordbistro gibt es unter anderem griechisches Bier: Pils Hellas. Zum Sonnenuntergang genießen wir noch Eins im Freien, dann wird es schnell frisch und wir gehen rein. Eigentlich seien Hunde in den öffentlichen Bereichen der Innendecks nicht gestattet, aber auch hier will niemand etwas von Flips wissen. Später sehen wir noch eine Frau mit zwei Chihuahuas - die Flips auch kurz anbellt, Alles kein Problem. Tatsächlich wird es im Bordrestaurant relativ schnell stickig und warm. Die abgestandene Luft macht schläferig und der Blick aus den Fenstern zeigt lediglich vereinzelte Lichter von anderem Schiffen oder der Küste. So zieht sich die zweite Hälfe der Überfahrt leider etwas, aber auch die Zeit vergeht. Griechenland ist eine Stunde vor der Mitteleuropäischen Normalzeit, also GMT +2 und so ist es etwa zweiundzwanzig Uhr Ortszeit, als die Fähre anlegt. Wir packen unsere Sachen zusammen und sitzen zehn Minuten später im Bus. Tatsächlich vergeht dann nochmal eine dreiviertel Stunde bis wir endlich den stickigen, schwülwarmen, abgasreichen Rumpf des Schiffs verlassen und Frido auf griechischen Boden lenken. Geschafft, im wahrsten Sinne. Eine halbe Stunde geht es jetzt noch über kurvige Küstensträßchen nach Süden. Dann halten wir auf einem einfachen, gut befestigten Parkplatz neben drei anderen Campern und stellen den Motor für heute endgültig ab. Gefahren ___.___._68 km + Übertrag ___.__1.925 km = Total ___.__1.993 km

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Greece