1. Europa Teil 3
  2. Municipal Unit of Loutraki - Perachora

Municipal Unit of Loutraki - Perachora, Greece - Polarsteps

Es regnet immer noch Wir lassen den Peloponnes hinter uns, überqueren bei Korinth den gleichnamigen Kanal und stellen uns zu drei, vier anderen Campern auf eine Schotterfläche zwischen einem Beach-Club und einer kleinen Taverne, beides geschlossen. Gefahren ___.___._99 km + Übertrag ___.__3.444 km = Total ___.__3.543 km Am Strand steht noch eine funktionierende Dusche, eine Bootsrampe führt ins Wasser und im Hintergrund steht ein Betonklotz von Mehrfamilienhaus. Wir standen schon besser. Die Szene wird durch das immer noch trübe Wetter nicht gerade verbessert. Am Abend verliere ich einen Blinker auf dem felsigen Meeresboden vor dem Bootsanleger, auch das noch. Fische beißen keine. Später schließen wir uns noch mit unseren Freunden aus der Heimat kurz. Über Nacht regnet es sich ein, am nächsten Morgen schüttet es immer noch wie aus kübeln und ich verpasse Flips kurzerhand ein neues Outfit. Nach einer kleinen Runde mit ihn will ich mein Glück nochmal mit der Angel versucheb und bin nach zehn Minuten von oben bis unten nass. Aber die Klamotten halten, es gibt bekanntlich ja kein schlechtes Wetter... Wir verbringen den Mittag im Bus, sitzen den Regen aus und spazieren gegen später noch in die nahe Ortschaft, Loutraki. Hier ist Alles etwas heruntergekommen, es gibt wohl einen Park, Hotels und eine Therme. Aber irgendwie wirkt die Gegend auf uns nicht sehr einladend. Vielleicht liegt das aber auch nur am Wetter und daran, dass wir kaum andere Leute sehen. Zurück im Bus vespern wir, trinken Tee und spielen Skyjo. Am nächsten Tag regnet es nicht mehr, es hellt sogar etwas auf. Ein gutes Vorzeichen für die anstehende Überfahrt nach Kreta heute Abend? Bevor es weitergeht springe ich noch kurz in die Fluten. Mit der Schwimmbrille suche ich, leider vergeblich, meinen verlorenen Blinker, bekomme dafür aber tolle Einblicke in die Unterwasserwelt des Golf von Korinth. Schwärme von Fischen in allen Größen und Formen und jede Menge Seeigel zwischen den Steinen am Boden, es ist der Wahnsinn.

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