1. Europa Teil 3
  2. Community of Agios Konstantinos

Community of Agios Konstantinos, Greece - Polarsteps

In die Berge Bei Agios Nikolaos halten wir an einem Supermarkt um für Silvester einzukaufen. An der Backtheke gibt es noch was auf die Hand, dann fahren wir nach Westen bis Malia und von hier weg von der Küste in Richtung Lasithi-Hochebene. Enge Serpentinen, schmale Straßen, das übliche Programm im Hinterland von Kreta, wir sind es inzwischen gewohnt. Nach dem letzten Anstieg überqueren wir zwischen Ano Kera und Pinakiano eine Bergkette auf der die Überreste von Winmühlen, aufgereit wie an einer Perlenschnur stehen. Von hier überblicken wir die nahezu topfebene, achthundertdreißig Meter über dem Meeresspiegel gelegene Lasithi-Hochebene. Die Berge ringsherum sind zim Teil mehr als fünfzehnhundert Meter hoch. Wir fahren im Uhrzeigersinn an der Bergkette entlang bis zu einem Wasserbasin südöstlich der Hochebene. Gefahren ___.___._88 km + Übertrag ___.__4.683 km = Total ___.__4.771 km Es ist kühl hier oben und uns kommt es vor als währen wir vom Spätsommer plötzlich im Advent angekommen. Bei unserem Rundgang entdecken wir gepflügte Äcker, kahle Bäume und karge, grüngraue Wiesenflächen. Immer wieder stehen Sträucher und knorrige Bäume in der Landschaft, es ist sehr still. Im Frido gießen wir uns einen heißen Grog ein und lassen den Tag gemütlich ausklingen. Später überlegen wir die Heizung anzuschalten, weil es immer kälter wird, aber im Bett unter der Decke geht es auch ohne. Morgens hängt dichter Nebel über der Hochebene, Alles draußen ist mit feinen Wassertropfen überzogen und auch im Bus sind sind Scheiben etwas angelaufen. Warm angezogen mit dickem Pulli und Strickmütze drehe ich mit Flips eine Runde. Wir können beobachten wie es über den Bergen im Osten immer heller wird und sich schließlich die ersten Sonnenstrahlen in den weitläufigen Talkessel verirren. Dann geht es relativ schnell. Mit jedem Meter den sich die Sonne über den Bergkamm schiebt wird der Nebel wie weggewischt. Meinem Bruder beschreibe ich die Situation später so, als würde ein Teigschaber langsam durch die Rührschüssel gezogen. Auf dem Weg zurück zu Frido kommen wir wieder in den Schatten und es wird mit jedem Schritt kälter und klammer. Fini hat in der Zwischenzeit Kaffee vorbereitet und ich rühre mir eine große Tasse Kakao an. Nach dem Frühstück ist die Sonne vollends aufgegangen und wir starten in den Tag.

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