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Europa Teil 3
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Ierapetra Municipal Unit
Ierapetra Municipal Unit, Greece - Polarsteps
Nach Osten
Auf dem Weg in den Osten der Insel erreichen wir die Hafenstadt Ierapetra. Leider finden wir keinen passenden Parkplatz und verschieben den Besuch der City vorerst.
Es ist sehr stürmisch heute! Der Wetterbericht für die nächsten Tage sagt, dass der starke Wind vorerst anhält, also beschließen wir einen Campingplatz anzusteuern um im Windschatten sicher stehen zu können.
Gefahren ___.___.134 km
+ Übertrag ___.__4.299 km
= Total ___.__4.433 km
Am Eingang sind gerade drei, vier Männer damit beschäftigt Olivenzweige mittels maschinellem Rüttelsieb in Früchte, Holz und Blattwerk zu trennen. Das Gerät ist unglaublich laut und ich ziehe hinter mir die Tür zur Rezeption zu um den Lärmpegel auszusperren.
Kurz darauf lenkt Fini Frido in eine Parzelle des Campingplatzes, die hier mit hohen, stabilen Bretterwänden abgegrenzt sind. Die Vorrichtungen sind heute goldwert da der Wind inzwischen in starken Böen von den Bergen in Richtung Meer bläst.
Wir schauen uns kurz auf dem Gelände um und spazieren dann zu einem nahe gelegenen Imbiss, es ist schon nach Mittag und wir haben hunger. In Maria's Kantina sitzen wir hinter dicken, transparenten Planen vor dem Wind geschützt und lassen uns richtig leckere Souvlaki-Pita schmecken. Maria, die Betreiberin des Grills ist sehr freundlich und irgendwie urig. Als wir gerade bezahlen und am gehen sind fragt ein Mann wo wir her sind und was wir vorhaben. Er erzählt, dass er eine Taverne nahe Agios Nikolaos führt und läd uns zu einem Schnaps ein.
Zurück bei Frido legen wir etwas die Füße hoch. Später gehen Flips und ich mit der Angel an den Strand, aber der Wind ist so stark, dass wir es nicht lange aushalten. Selbst die Brandung hat keine Chance, das Wasser wird regelrecht vom Strand weggedrückt.
Später genießen wir eine warme Dusche und beschäftigen uns mit der Vorbereitung von Weihnachtspost.
Am nächsten Morgen hält der Wind wie angekündigt an und wir verlängern nochmal. Mit auf dem Platz steht unter anderem eine Familie aus Darmstadt und ein älteres Paar aus Aalen. Es verkricht sich aber jeder mehr oder weniger in den Fahrzeugen. Zwischendurch spiele ich mit Flips am Strand, er hat ganz schön mit dem Sturm zu kämpfen, schlägt sich aber wacker.
Als wir nach der zweiten Nacht unsere Sachen gepackt und Wasser gefüllt haben stehen wir abfahrbereit vor einer verschlossenen Rezeption. Am Telefon mache ich mit einer Mitarbeiterin aus, dass wir später am Tag nochmal vorbeikommen um zu bezahlen und meinen hinterlegten Ausweis abzuholen.
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Greece