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Europa Teil 3
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Municipality of Kissamos
Municipality of Kissamos, Greece - Polarsteps
Nochmal Elafonissi
Nachdem es uns in Elafonissi so gut gefallen hat, beschließen wir hier auch ins neue Jahr zu feiern. Von Chania geht es in den Westen bis Kissamos. Hier fällt uns ein gestrandetes Schiff vor der Küste auf. Dann geht es über die Berge in den Südwesten der Insel, Flips scheint es zu gefallen wieder hier unterwegs zu sein, den Fahrtwind genießt er jedenfalls. Sieht aus wie Fuchur aus Michael Endes Die Unendliche Geschichte, finde ich.
So erreichen wir zum zweiten mal auf der Reise diesen schönen Ort und können auch am selben Fleckchen stehen wie beim letzten mal.
Gefahren ___.___._77 km
+ Übertrag ___.__4.991 km
= Total ___.__5.068 km
Es ist Mittag, wir bereiten uns eine Kleinigkeit zu Essen vor und genießen dann den letzten Tag des Jahres unter der Sonne Kretas mit frischer Meeresbrise und dem tollen Blick über die Heidelandschaft, den Strand und die See. Zwischen den Felsen kann ich Einsiedlerkrebse beobachten und Schneckenhäuschen sammeln - leere, wie ich erst dachte.
Für den Abend bereiten wir unser Raclette vor, legen Sekt und Havanna kalt, es gibt Mojitos! Im Bus stellen wir dann wieder unseren Campingtisch auf, hier steht die Pfanne auf dem Gaskocher und wird vielseitig eingesetzt. Schon bald bruzelt der Schinken und zerläuft der Käse, im Hintergrund läuft Dinner for One, was sonst. Weil das Essen so fürchterlich fettig war trinken wir zur Sicherheit einen Uzo.
Bei einer Runde Skyjo wird es dann Zeit für den nächsten Mojito und ruckzuck ist es auch schon Mitternacht und Fini lässt den Korken knallen. Das ist unsere vorletzte Flasche Fürstenfass Cuvée und wir genießen den Moment. Wir denken an das unglaubliche Jahr das hinter uns liegt, ein Jahr voll und ganz mit Frido auf Achse und sind dankbar für Alles.
Die ersten Tage des neuen Jahres verbringen wir mit Baden, Spaziergängen am Strand, auf dem SUP und bei einer Wanderung zum Leuchtturm der vorgelagerten Insel. Wir entdecken immer wieder Neues und können und nicht satt sehen. Immerwieder versuche ich mein Glück mit der Angel. Was für die Pfanne bekomme ich nicht an den Haken, aber ein kleines Petermännchen und einen rundlichen, gesprenkelten Fisch, den ich nicht zuordnen kann.
So schön es auch ist, irgendwann sind die Wasserkanister und der Vorratsschrank leer und wir ziehen weiter. Das gehört dazu, schließlich warten dieses Jahr noch viele andere Orte darauf erlebt zu werden.
Wir nehmen uns aber fest vor, irgendwann nochmal hierher zurück zu kommen.
To be continued...
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