1. Europa Teil 3
  2. Meteora

Καλαμπάκα, Greece - Polarsteps

Unter den Meteora-Klöstern Auf dem Weg nach Westen füllen wir zwei Kanister Wasser an einem Picknickplatz vor einer kleinen Kirche. Unser nächstes Ziel ist die Gegend um Kalambaka und die bekannten Klöster. Gegen dreizehn Uhr bekomme ich Hunger und belege uns schnell ein paar Brote, das geht auch mal während der Fahrt. Die Strecke ist in Ordnung, wir kommen gut voran und sehen gegen viertel nach zwei am Horizont einen markanten Felsen aus dem Nebeldunst im Tal aufragen. Nochmal eine viertel Stunde später kommen wir dann um eine Kurve und sehen vor uns das Tal des Pinios und davor die atemberaubende Felslandschaft der Meteora-Klöster. Meteora bedeutet hoch schwebend und das trifft den Nagel auf den Kopf. Wir steuern verschiedene Aussichtspunkte an, es sind zwar einige andere Touris hier, sogar zwei kleinere Reisebusse, aber wir finden überall gute Parkmöglichkeiten und im Gelände verläuft sich die Hand voll Leutchen auch gleich. Ein klarer Vorteil, außerhalb der Saison zu reisen. Wir kommen jedenfalls aus dem Staunen nicht mehr raus, drehen hier und da eine kleine Rude und sind damit eineinhalb Stunden beschäftigt. Dann steuern wir ein Gasthaus etwas unterhalb der Klöster, an der Straße nach Kalambaka an. Wir sind noch keine Minute hier, dann kommt ein rundlicher Mann aus dem Haus und spult herunter, dass wir hier gerne übernachten können, um sechs mache seine Mutter Essen, ob wir eine kleine oder große Portion möchten. Etwas überrumpelt von der mechanischem Art des Gastgebers bedanke ich mich und melde uns zum Essen an, natürlich für eine große Portion jeweils. Gefahren ___.___.127 km + Übertrag ___.__6.033 km = Total ___.__6.160 km Wir machen noch einen Spaziergang am Fuß der Felsen entlang und spielen mit Flips. Zurück am Bus trinken wir ein Bierchen, machen es uns noch etwas gemütlich und füttern kurz vor sechs unser Raubtier, bevor wir pünktlich ins Gasthaus einkehren. Der Hausherr weist uns in der leeren, etwas kahlen Wirtschaft einen Tisch zu, zeigt uns den Kühlschrank mit Getränken und stellt auch schon einen Teller Salat zwischen uns. Typisch griechisch mit grob zerkleinerten Tomaten, Gurken und Zwiebeln, angemacht mit Essig, Öl, Salz und Pfeffer und zwei dicke Scheiben Feta. Dazu gibt es für jeden eine Portion Pommes, die richtig lecker sind, eine grobe, gut durchgebrutzelte Wurst und einen Spieß Souvlaki. Fehlt nur noch Tzatziki. Bei allem was wir vorgesetzt bekommen sagt der Wirt, das ist von seiner Mutter selbst gemacht und das Beste. Es bleibt mechanisch. Hinter der Bar sehe ich eine Flasche Metaxa, das wollte ich in Griechenland noch probiert haben. Also frage ich unseren Gastbeber was Metaxs eigentlich ist. Er nimmt die Flasche aus dem Regal, zeigt sie mir und sagt: "Das ist Metaxa", danke fürs Gespräch. Ich bestelle zwei, denke das kommt als Kurzer. Aber nein, er füllt zwei Gläser halbvoll damit auf und drückt sie mir in die Hand. Na dann, Jámas!

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