1. Europa Teil 3
  2. Bashkia Sarandë

Bashkia Sarandë, Albania - Polarsteps

Përshëndetje Shqipëri - Hallo Albanien Da sind wir also, ein neues Land, eine neue Währung eine neue Zeit, Albanien liegt in der Mitteleuropäischen Zeitzone. Wir sind nicht mehr in der EU, waren beide noch nie hier und die Sprache ist mit keiner anderen zu vergleichen, wie es uns scheint. Im Südosten des Landes liegt das Küstenstädtchen Ksamil, das soll unsere erste Anlaufstelle sein. Von google Maps hatten wir zuvor Offline-Karten heruntergeladen, auf Finis Handy konnten wir noch auf die Park4Night-App zugreifen und so erreichen wir den Parkplatz einer kleinen Strandbar. Ein älterer Mann kommt auch gleich auf uns zu und spricht uns auf albanisch an. Englisch versteht er nicht, aber er holt sein Handy aus der Tasche, wählt eine Nummer und drückt mir das Gerät in die Hand. "Hello my friend, how are you, how can i help you?" kommt es sogleich aus dem Lautsprecher. Gefahren ___.___.256 km + Übertrag ___.__6.167 km = Total ___.__6.423 km Drei, vier Minuten später fährt ein Mann auf den geschotterten Parkplatz. Ihm gehört die Bar und für zehn Euro können wir gerne hier übernachten. Der Platz sei sicher und wir könnten die Toiletten benutzen. Duschen wäre auch kein Problem sagt er lachend, es komme aber nur kaltes Wasser. Kurzerhand sage ich zu, zahle ihm das Geld und er tippt mir noch sein Wlan-Passwort in mein Handy. Er könne uns auch gerne noch etwas zu Essen holen, wir brauchen uns nur bei ihm in der Bar zu melden. Hier trifft er sich mit zwei Kumpels, sie würfeln eine Runde. Wir essen noch etwas und legen dann die Füße hoch. Über Nacht ist Alles ruhig und am nächsten Morgen spaziere ich mit Flips über den fast weißen Strand der kleinen Bucht. Später machen wir uns zu Fuß auf den Weg in die Ortsmitte von Ksamil. Wir wollen eine SIM-Karte und ein paar LEK holen, also albanisches Geld. Die Datentarife sind nicht so günstig wie wir erwartet haben und fürs Geld abheben müssen wir Gebühren zahlen, hilft ja nichts. Auf dem Rückweg schließt sich uns vorübergehend eine streunende Hündin an die hier halbwild zu leben scheint. Sie ist natürlich aufgeregt am Schnuppern wegen Flips, er genau so, aber es ist entspannt. Von Ksamil aus fahren wir an der Küste entlang ein Stück zurück nach Süden. An einer schmalen Meerenge, die mit einer einfachen, rustikalen Floßfähre überquert werden kann, stehen die Ruinen von Butrint. Die zehn Euro Eintritt pro Nase sind uns allerdings zu viel, zumal es auch noch zu regnen beginnt. Also fahren wir zurück in Richtung Ksamil und weiter nach Norden, Albanien wir kommen.

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